Probleme und Lösungen
Aus NAS-4220
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thttpd Webserver stürzt in unregelmäßigen Abständen ab
Problem: Der Webserver ist spätestens nach ein paar Tagen nicht mehr erreichbar, während alle anderen Funktionen des NAS weiterhin aktiv sind. Einer der beiden Prozesse, die den Webserver betreiben, erscheint nicht mehr in der Prozessliste. Eine kleine Dokumentation findet sich hier:
Lösung: Gibt's noch nicht, solange wir nicht herausfinden, warum der Prozess abstürzt.
workaround: Den Prozess wieder in Gang setzen, entweder durch Neustart des NAS über das Webinterface, oder indem man über ssh den einzelnen Prozess folgendermaßen wieder in Gang setzt:
/usr/sbin/thttpd -C /mnt/ide1/public/applications/webserver/thttpd.conf
root Login ohne Passwort möglich
Problem: Während des Startvorganges ist es möglich, sich per Telnet ohne Passwort am NAS anzumelden. Dazu muss man nur zur richtigen Zeit telnet starten und als Benutzernamen root eingeben. Drückt man danach <Enter> gelangt man auf die Eingabezeile des NAS. Diese Funktion wird nur unterstützt, wenn mind. eine Platte formatiert und damit das System auf die Platte kopiert wurde. Den Rootzugriff bei fehlenden Platten (RAM-Disk) bekommt man nicht.
Lösung: Gibt's noch nicht.
- Für die NAS 2000 ist ein ähnlicher Login über Port 9000(?) dokumentiert. Damit greift man den Bootloader ab und kann die Firmware verändern. Evtl. ausbaufähig? --Skara 15:04, 5. Dez. 2007 (CET)
Kopieren von Dateien mit mehr als 127 Zeichen im Dateinamen
Problem: Kopiert man mit dem Windows-Explorer über eine Freigabe (Share) eine Datei auf den NAS-4220B, die mehr als 127 Zeichen hat, wird eine Fehler-Meldung angezeigt und der Kopiervorgang abgebrochen. Es treten diverse Fehler-Meldungen auf:
- Das Ziel unterstützt keine langen Dateinamen. Geben Sie einen Namen für diese Datei an.
- Der Dateiname oder die Erweiterung ist zu lang.
- <Dateiname> kann nicht kopiert werden. Der sich ergebende Dateiname ist zu lang. Geben Sie einen anderen Dateinamen an.
- Der angegebene Dateiname ist ungültig oder zu lang.
Kann das jemand reproduzieren?
System-Umgebung: Windows 2000 und XP SP2, NTFS-Dateisystem, EXT3 auf dem NAS 4220, WDC WD5000AAKS-65YGA0 (Wester Digital 500 GB), kein RAID
Ursachen: Der Fehler tritt anscheinend nur dann auf, wenn man das freigegebene Verzeichnis auf dem NAS nicht mit dem Windows-Explorer öffnet (Extras → Netzlaufwerk verbinden) und einen Laufwerksbuchstaben zuweist, sondern die Freigabe direkt öffnet (z. B. durch Eingabe von "\\192.168.1.1", dann die Freigabe "public" auswählt). Dieses Verhalten ist sowohl in Windows 2000 als auch unter Windows XP SP2 aufgetreten.
Lösung:
Alternativen:
1. Den Dateinamen der betroffenen Datei kürzen.
2. Ggf. ist auch der Pfad inkl. Dateinamen länger als 127 Zeichen (einfach kürzen!)
3. Die NAS-Freigabe immer einem Laufwerksbuchstaben zuordnen
Windows-Explorer: Extras → Netzlaufwerk verbinden, dann z. B. "\\192.168.1.1\public" angeben
NFS überträgt Daten nur sehr langsam und stockend
Problem:
Daten werden über NFS nur in kurzen Stößen übertragen, mit langen Pausen dazwischen. Weder NAS noch Rechner sind während dieser Pausen beschäftigt. Gesamtübertragungsraten liegen bei wenigen Kilobyte pro Sekunde.
Ursachen:
Ursache des Problems scheint zu sein, das der NFS-Client mit dem NAS zu große Blockgrößen (Optionen rsize und wsize) aushandelt: jeweils 32768 Byte (32 Kilobyte). Wieso genau dies ein Problem ist, ist unklar: die gleiche Softwarekombination (Linux-NFS-Client auf Linux-NFS-Server) funktioniert woanders mit wesentlich größeren Blöcken (256 kB) stabil.
Lösung:
Verkleinern der Blockgrößen durch setzen der Mount-Optionen rsize und wsize auf einen kleineren Wert hilft. NFS akzeptiert hier nur Werte der Form 512 * 2^n, ansonsten wird auf den Nächsten passenden Wert abgerundet.
Diskussion:
Bei mir waren rsize=16384,wsize=16384 die höchsten funktionierenden Werte, aber das könnte von System zu System variieren (Hat jemand andere Erfahrungen?).
